Hinsehen und Einmischen statt Wegschauen
In unserer Gemeinde müssen wir uns sicher fühlen. Kommunale Sicherheitspolitik ist für uns polizeiliche Präsenz und bürgerschaftliches Engagement zugleich.
Kommunale Sicherheitsbeiräte sollen gebildet werden, die Schwerpunkte der Kriminalität, Sicherheitsschwachstellen an Bahnhöfen, Radwegen, Haltestellen, Unterführungen und Kinderspielplätze ausfindig machen und Pläne für ein präventives Handeln entwerfen. Besonders ältere Bürgerinnen und Bürger sollen hier eingebunden werden.
Örtliche Drogenpolitik beginnt bereits durch Aufklärungsveranstaltungen in Schulen und Vereinen. Wir setzen einerseits auf die konsequente Bekämpfung des Drogenhandels, andererseits aber auch auf die Hilfe für Schwerstabhängige, um die Beschaffungskriminalität wirksam zurückdrängen zu können.
Das Problem muss an der Wurzel gepackt werden. Genau das macht Prävention: Kinder dürfen nicht allein gelassen werden. Das ist Aufgabe der Familie – die Schule kann das alleine nicht richten. Aber es ist auch die Aufgabe des Umfelds, der Verwandtschaft, der Nachbarn, von uns allen. Eingreifen statt wegsehen. Und helfen.
Videoüberwachung von öffentlichen Einrichtungen (Straßen, Plätze, öffentliche Gebäude oder Bahnhöfe) sind nur dann, mit zeitlicher Begrenzung, zu befürworten, wenn diese Überwachungen der Gefahrenabwehr dienlich sind. Sie sind aus unserer Sicht aber kein adäquates Mittel zur Bekämpfung von Kriminalität.
Schreibe mir Deine Meinung zu kommunaler Sicherheitspolitik: lutz@kernen-fdp.de
Julian Lutz
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